Jetzt sind wir also wieder gelandet in den heimatlichen Gefilden, nicht viel Neues, das Hotel baut sich nicht von selbst, dafür neue Bahnhofsplatzgestaltung, wieder einmal Stadtsaaldiskussionen (für die Scheibbser, die sich auskennen). Da ist es vielleicht gut, einen Blick zurück auf das Cabo de Gata zu werfen ...
Sonst möchte ich mich noch bei allen Lesern bedanken (von der Ukraine bis in die Vereinigten Staaten, wenn man den statistischen Daten trauen darf). Und bei den Kommentaren: da muss natürlich die Dame mit dem tollen Namen Ladonnadimare hervorgehoben und somit zur Kommentarprinzessin gekrönt werden.
Zum Abschluss noch ein Aphorismus den französisch-algerischen Dichters und Denkers Jerome Kramsef:
Fremde ist, wo das Dort zum Hier und das Hier zum Dort wird; doch zu Hause wird das Hier wieder zum Hier und das Dort bleibt dort.
Alles klar?
herbstreise13
Sonntag, 27. Oktober 2013
Montag, 21. Oktober 2013
Fußball, Fisch und wilder Westen
Der gestrige Sonntag hat es in sich gehabt: Zuerst Kurzausflug nach Tabernas; in dessen Wüste etliche Italowestern gedreht wurden. Und so winkt uns schon bei der Abfahrt von der Autovia ein Cowboy hoch zu Ross entgegen und weist uns den Weg zu "Western Leone". Von außen sind einige Wigwams, ein Saloon und ein Stall zu sehen, an der einsamen Kasse sitzt eine Mischung aus Franco Nero und Sieghard Rupp in den besseren Jahren; strahlend (mit kleiner Zahnlücke) erklärt er uns, dass der Eintritt elf Euro kostet und dass um 12 Uhr 30 ein espectaculo stattfindet. Wir fahren ein paar hundert Meter weiter zu "Mini Hollywood"; dort kostet der Eintritt bereits 22 Euro, zusätzlich Parkgebühr 2,90. Aber der Parkplatz ist gerammelt voll, auch auf der Starße parken die Autos. Was macht man nicht alles für die lieben Kleinen! -"Texas Hollywood" schauen wir uns dann nur noch im Vorbeifahren an, auf dem Weg zur arabischen Burg von Tabernas.
Am Nachmittag führt mich Hannelore dann in die Stadt zum Estadio mediterraneo. Dort findet nämlich das Spiel der Primera Division UD Almeria gegen Rayo Vallecano statt. El Clasico ist es nicht (der findet nächsten Samstag statt), eher ein Anti-Clasico, denn Almeria steht mit drei Punkten einsam auf dem letzten Tabellenplatz, drei Punkte hinter Rayo (6 Zähler). Entsprechend dann auch das Spiel, wenig Qualität, Rayo gewinnt trotz Unterzahl 0:1. Ein nettes Stadion, ich schätze für etwa 30.000 Zuseher, beim Spiel waren ungefähr 10.000. Tolle Stimmung, gekonnte Sprechgesänge über die Sektoren hinaus (Chor im Fan-Sektor, Antwortgesang von der Gegentribüne). - Zu Rayo ist übrigens zu sagen, dass die Anhänger dezidiert antifaschistisch auftreten und dass Toni Polster eine Saison (vor seiner Kölner Zeit) dort gespielt hat.
Das Fahnenschwenken hat also doch nichts genützt. - Auch wenn's vielleicht fad ist, ich muss doch noch etwas zum Essen sagen. Im Nachbarort Rioja (schöner Name) gibt es eine Tapas-Bar, die bekannt für ihre Fischgerichte ist; aus unerfindlichen Gründen trägt sie den Namen "Los Pirineos". In den Vitrinen an der Theke häufen sich die Köstlichkeiten, und die Einheit (Tapa plus Bier) kostet wie üblich zwei Euros, wobei die Fischteller enorm sind und bei uns durchaus als nette Drittel- oder Viertelportionen durchgehen könnten.
Am Nachmittag führt mich Hannelore dann in die Stadt zum Estadio mediterraneo. Dort findet nämlich das Spiel der Primera Division UD Almeria gegen Rayo Vallecano statt. El Clasico ist es nicht (der findet nächsten Samstag statt), eher ein Anti-Clasico, denn Almeria steht mit drei Punkten einsam auf dem letzten Tabellenplatz, drei Punkte hinter Rayo (6 Zähler). Entsprechend dann auch das Spiel, wenig Qualität, Rayo gewinnt trotz Unterzahl 0:1. Ein nettes Stadion, ich schätze für etwa 30.000 Zuseher, beim Spiel waren ungefähr 10.000. Tolle Stimmung, gekonnte Sprechgesänge über die Sektoren hinaus (Chor im Fan-Sektor, Antwortgesang von der Gegentribüne). - Zu Rayo ist übrigens zu sagen, dass die Anhänger dezidiert antifaschistisch auftreten und dass Toni Polster eine Saison (vor seiner Kölner Zeit) dort gespielt hat.
Das Fahnenschwenken hat also doch nichts genützt. - Auch wenn's vielleicht fad ist, ich muss doch noch etwas zum Essen sagen. Im Nachbarort Rioja (schöner Name) gibt es eine Tapas-Bar, die bekannt für ihre Fischgerichte ist; aus unerfindlichen Gründen trägt sie den Namen "Los Pirineos". In den Vitrinen an der Theke häufen sich die Köstlichkeiten, und die Einheit (Tapa plus Bier) kostet wie üblich zwei Euros, wobei die Fischteller enorm sind und bei uns durchaus als nette Drittel- oder Viertelportionen durchgehen könnten.
So weit also aus dem Taps-Paradies. Demnächst werden wir es verlassen, auch die Hunde und Katzen, die irgendwo auf ihr Futer warten, den Camino de Colesterol (heute hat es einen neuen Benützer gegeben), die Gruppen von Radfahrern in schicken Dressen, die sich lautstark Witze oder Ähnliches erzählen, und die Männer, die schon am frühen Morgen vor den Bars stehen oder auf dem Gehsteigkanten sitzen ...
Hasta la vista (ohne Baby) sagen Hannlore, Paco und Josef
Freitag, 18. Oktober 2013
Cabo de Gata
Da mich Enrique, unser Hausherr hier in Gador, gestern schalt (unglaublich, welche tollen Wortformen die deutsche Sprache zur Verfügung hat), da er mich also schalt, oder ich von ihm gescholten wurde,
a. weil so lange kein Blog erschienen ist
b. weil so viele Fehler im letzen waren,
werde ich also zur Feder (Tastatur) greifen und den Text vielleicht öfter durchlesen. Die älteren Leute tun sich ja mit dem Lesen am Bildschirm schwerer).
Eigentlich wollte ich ja einen kurzen Überblick über die letzten fünf- bis viertausend Jahre der Region geben; die Ausgrabungen von Los Millares (Kupferzeit) liegen ja faktisch vor der Haustür, dann wären wir auf die verschiedenen kulturellen Einflüsse in den Alpujarras gekommen, auf das letzte maurische Königreich des Aben Humeya und auf seinen Feind, Juan de Austria ... aber lassen wir das. Wir waren jedenfalls in den Alpujarras, und in einem der bekanntesten Orte, Yegen, hat uns der Teufel geritten und wir sind mit dem Auto ins Dorf hinunter gefahren. In einer extrem steilen Gasse gab's etwas Reifenabrieb, bis es dann nicht mehr weiterging, das ganze verkehrt zurück ... zur Carretera haben wir dann doch noch gefunden. Aber schön ist es doch in den Dörfern südlich von Granada ...
Gestern waren wir am Cabo de Gata östlich von Almeria, baden, ziemlich heiß (über dreißig Grad), kaum wird ein Bier an den Tisch gebracht, sitzt schon ein Dutzend Fliegen am Glas. Das Cabo de Gata ist ein Naturschutzgebiet; wenn man durchfährt, merkt man nicht viel davon- ein riesiges Plastikzelt neben dem anderen. Aber immerhin gibt es keinen Großtourismus, keine Hotelburgen, und viele seltene Vögel sind zu beobachten, unter anderem Flamingos, Seidenreiher, Sichelläufer ... Der deutsche Schriftsteller Eugen Ruge ("In Zeiten des abnehmenden Lichtes" - haben ja eh schon alle gelesen) hat übrigens sein letztes Buch "Cabo de Gata" genannt.
Heute haben wir einen ruhigen Spazier- und Einkaufsvormittag in Almeria absolviert. Almeria ist keine Sensation, es gibt so alles, was es halt in einer spanisches Stadt gibt, Kathedrale, Alcazar, und der Markt ist neu gestaltet worden. Ein Genuss für alle Sinne ...
Mit diesem Eindruck wollen wir euch alleine lassen; nach dem Wochenende gibt es wieder einen Bericht, und ich glaube, ich kann etwas Besonderes versprechen, jedenfalls für Spezialisten ... Bis dann also!
a. weil so lange kein Blog erschienen ist
b. weil so viele Fehler im letzen waren,
werde ich also zur Feder (Tastatur) greifen und den Text vielleicht öfter durchlesen. Die älteren Leute tun sich ja mit dem Lesen am Bildschirm schwerer).
Eigentlich wollte ich ja einen kurzen Überblick über die letzten fünf- bis viertausend Jahre der Region geben; die Ausgrabungen von Los Millares (Kupferzeit) liegen ja faktisch vor der Haustür, dann wären wir auf die verschiedenen kulturellen Einflüsse in den Alpujarras gekommen, auf das letzte maurische Königreich des Aben Humeya und auf seinen Feind, Juan de Austria ... aber lassen wir das. Wir waren jedenfalls in den Alpujarras, und in einem der bekanntesten Orte, Yegen, hat uns der Teufel geritten und wir sind mit dem Auto ins Dorf hinunter gefahren. In einer extrem steilen Gasse gab's etwas Reifenabrieb, bis es dann nicht mehr weiterging, das ganze verkehrt zurück ... zur Carretera haben wir dann doch noch gefunden. Aber schön ist es doch in den Dörfern südlich von Granada ...
Gestern waren wir am Cabo de Gata östlich von Almeria, baden, ziemlich heiß (über dreißig Grad), kaum wird ein Bier an den Tisch gebracht, sitzt schon ein Dutzend Fliegen am Glas. Das Cabo de Gata ist ein Naturschutzgebiet; wenn man durchfährt, merkt man nicht viel davon- ein riesiges Plastikzelt neben dem anderen. Aber immerhin gibt es keinen Großtourismus, keine Hotelburgen, und viele seltene Vögel sind zu beobachten, unter anderem Flamingos, Seidenreiher, Sichelläufer ... Der deutsche Schriftsteller Eugen Ruge ("In Zeiten des abnehmenden Lichtes" - haben ja eh schon alle gelesen) hat übrigens sein letztes Buch "Cabo de Gata" genannt.
Heute haben wir einen ruhigen Spazier- und Einkaufsvormittag in Almeria absolviert. Almeria ist keine Sensation, es gibt so alles, was es halt in einer spanisches Stadt gibt, Kathedrale, Alcazar, und der Markt ist neu gestaltet worden. Ein Genuss für alle Sinne ...
Mit diesem Eindruck wollen wir euch alleine lassen; nach dem Wochenende gibt es wieder einen Bericht, und ich glaube, ich kann etwas Besonderes versprechen, jedenfalls für Spezialisten ... Bis dann also!
Sonntag, 13. Oktober 2013
Feria in Gador
Wem gehören diese Schuhe respektive Füße?
Da kann es sich doch nur um die Gallegas, die galizischen Zwillinge handeln! Die Königinnen der Feria-Nächte sind wieder unterwegs am Parkett bzw. am Asphalt. Es also wieder Feria in Gador, und wer den Blog von vor drei Jahren gelesen haben sollte, wird sich noch an die beiden Damen, spanisches Pendant zu den Kessler-Zwillingen, erinnern. Auf jeden Fall wird vier Tage gefeiert, seit einer Woche wird der Hauptplatz geputzt, dass es reicht wie in einer Waschküche, es gibt alles vom Kinder-Flamenco-Aufzug bis zum Fußball-Turnier der Veteranos (sind keine Brandy trinkenden Alkoholiker, sondern Senioren). Und jeden Abend eine Band mit klingendem Namen (Los Vinilos, La Decada prodigiosa ...) mit meistens mehreren Sängerinnen und Sängern, die sich ununterbrochen um ihre horizontalen Achsen drehen und viel Lärm produzieren. Ungeheure Tonanlagen. Derganze Ort ist unterwegs, und es wird viel konsumiert (da dürfte die Krise kurz ausgeschaltet werden). Soeben hat es wieder ordentlich gekracht, Mittagsfeurwerk, Paco hat sich schon fast daran gewöhnt, aber nur fast.
Sonst ist der Ort der alte geblieben: Die besten Tapas gibt es bei Manolo, bei Juan sehr gute Callos (Kutteln), der Camino del Colesterol steht noch (ich dürfte der einzige sein, der ihn frequentiert), und der Bäcker, bei dem ich am Morgen meine Barras und die tarta de Chicharron (Kuchen mit Grammeln) kaufe, ist eigentlich Latein- und Englischlehrer, bekommt aber keinen Job. Pati, der kleine Hund, der vor zwei Jahren auf drei Beinen dahergekommen ist, geht nur mehr auf den beiden Vorderbeinen, kämpft sich aber tapfer durch. Auch Dank der Hilfe von Hannelore, die sich immer mehr zur Mutter Theresa der streunenden Katzen und Hunde entwickelt. - In den nächsten Tagen werden wir wieder ein bisschen in die nähere und weitere Umgebung fahren; bis dahin schöne Herbstage (das Wetter in Ö ist ja gut, wie ich von Christa Kummer in ORF 2 hören durfte)
Da kann es sich doch nur um die Gallegas, die galizischen Zwillinge handeln! Die Königinnen der Feria-Nächte sind wieder unterwegs am Parkett bzw. am Asphalt. Es also wieder Feria in Gador, und wer den Blog von vor drei Jahren gelesen haben sollte, wird sich noch an die beiden Damen, spanisches Pendant zu den Kessler-Zwillingen, erinnern. Auf jeden Fall wird vier Tage gefeiert, seit einer Woche wird der Hauptplatz geputzt, dass es reicht wie in einer Waschküche, es gibt alles vom Kinder-Flamenco-Aufzug bis zum Fußball-Turnier der Veteranos (sind keine Brandy trinkenden Alkoholiker, sondern Senioren). Und jeden Abend eine Band mit klingendem Namen (Los Vinilos, La Decada prodigiosa ...) mit meistens mehreren Sängerinnen und Sängern, die sich ununterbrochen um ihre horizontalen Achsen drehen und viel Lärm produzieren. Ungeheure Tonanlagen. Derganze Ort ist unterwegs, und es wird viel konsumiert (da dürfte die Krise kurz ausgeschaltet werden). Soeben hat es wieder ordentlich gekracht, Mittagsfeurwerk, Paco hat sich schon fast daran gewöhnt, aber nur fast.
Sonst ist der Ort der alte geblieben: Die besten Tapas gibt es bei Manolo, bei Juan sehr gute Callos (Kutteln), der Camino del Colesterol steht noch (ich dürfte der einzige sein, der ihn frequentiert), und der Bäcker, bei dem ich am Morgen meine Barras und die tarta de Chicharron (Kuchen mit Grammeln) kaufe, ist eigentlich Latein- und Englischlehrer, bekommt aber keinen Job. Pati, der kleine Hund, der vor zwei Jahren auf drei Beinen dahergekommen ist, geht nur mehr auf den beiden Vorderbeinen, kämpft sich aber tapfer durch. Auch Dank der Hilfe von Hannelore, die sich immer mehr zur Mutter Theresa der streunenden Katzen und Hunde entwickelt. - In den nächsten Tagen werden wir wieder ein bisschen in die nähere und weitere Umgebung fahren; bis dahin schöne Herbstage (das Wetter in Ö ist ja gut, wie ich von Christa Kummer in ORF 2 hören durfte)
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Vejer
Nach längerer Pause wieder Nachrichten: Eine Woche in einem netten Haus in der Gegend von Vejer de la Frontera, schöne Lage, ländlich Geräusche (Hahnengeschrei und Hundesymphonien), aber mit den Elektrogeräten hat's ein bisserl gehapert; Internet auch nicht vorhanden, also ein Woche mit wenig Kontakt zur Heimat. Aber schöne Städte und sonstige Orte. Vor allem Vejer: weiße Stadt am Berg, wie am Bild zu sehen, inzwischen aber sehr touristisch, viele englische und deutsche Speisekarten, was die Auswahl der Gerichte nicht unbedingt leichter macht.
Ausflüge nach Jerez (ins Paradies der gleichnamigen Weine), ein toller Sonntag in Medina Sidonia, ein Kleinod (ohne viele Touristen) ist El Puerto de Santa Maria; in Tarifa kann man am südlichsten Punkt Europas stehn, zur Rechten der Atlantik, zur Linken das Mittelmeer,und Cadiz ist eine ganz bezaubernde Stadt. Für Historiker: Verfassung von 1812; für Musikliebhaber: Die Santa Cueva, für die Joseph Haydn "Die sieben letzten Worte Jesus am Kreuze" gechrieben hat. Und wenn man von Kultur und so weiter genug hat ...
Ausflüge nach Jerez (ins Paradies der gleichnamigen Weine), ein toller Sonntag in Medina Sidonia, ein Kleinod (ohne viele Touristen) ist El Puerto de Santa Maria; in Tarifa kann man am südlichsten Punkt Europas stehn, zur Rechten der Atlantik, zur Linken das Mittelmeer,und Cadiz ist eine ganz bezaubernde Stadt. Für Historiker: Verfassung von 1812; für Musikliebhaber: Die Santa Cueva, für die Joseph Haydn "Die sieben letzten Worte Jesus am Kreuze" gechrieben hat. Und wenn man von Kultur und so weiter genug hat ...
dann fährt man nach Zahra an den abendlichen Strand und geht dann zum Juanito auf einen Lobito en Salsa, Atun encebollado oder alinado etc.
Jetzt sind wir auf jedenfall wieder ein paar hundert Kilometer nach Westen gefahren und sind in unserem letzten Quartier, in Gador, angekommen. Von dortigen Geschehnissen demnächst!
Sonntag, 29. September 2013
Burguillos del Cerro
Die letzten Bilder noch im - milden - Sonnenschein; jetzt hat sich die Wetterlage etwas verändert: Viel Regen und Wolken im Westen der Halbinsel, und gestern sind wir über Ourense, Salmanca und Merida nach Burguillos gefahren, und das hatte mit den Vorstellungen, die man sich so von Spanien macht, nichts zu tun. Ein Wolkenbruch nachdem anderen, die Temperaturen bis 12, 13 Grad ... na ja, jetzt geht es wieder, manchmal scheint die Sonne ein ganz klenes Bisserl. Ab nächstem Wochenende soll es ja eindeutig besser werden. Burguillos ist ein kleines Dorf, eigentlich wahrscheinlich doch größer als Scheibbs, dennoch am Wochenende kein Geschäft offen (doch nicht zu viel Unterschiede). Der Ort wird von einer maurischen Burg überragt, der Ort selbst wurde von den christlichen Königen zweimal zurück erobert und dann den Templern geschenkt; nach deren Vernichtung gehörte er dann diversen Grafen. Wir wohnen in einem sehr interessanten Haus: kaum Gäste, auch keine Belegschaft, den Schlüssel bekamen wir über ein Safe mit Code-Nummer ... Das Gebäude war jedenfalls früner ein Patrizierhaus, unser Appartement war - laut Türname - das Büro eines Doktor R.Lopez (Arzt oder Anwalt?); noch früher war es ein Nonnenkloster, und wir wohnen in den ehemaligen Zellen ... In der Nähe liegt Zafra, das als Klein-Sevilla gilt und das wir morgen besuchen werden.- Heute haben wir nach Badajoz an der portugiesischen Grenze einen Besuch abgestattet: interssante Stadt, kaum Tourismus, und zufällig ein Stadtfest, das auf dei arabischen Ursprünge der Stadt Bezug nahm: viel Cous Cous etc. Viele Leute unterwegs, tolle Stimmung.
Mit diesen Eindrücken lassen wir euch wieder zu Hause ... apropos: Natürlich haben wir uns soeben die Wahlergebnisse angeschaut, eh nix Überraschendes, nur dass die Orbeita den Frank net gewällt haben .. na ja. Also liebe Grüße bis zum nächsten Mal.
Mit diesen Eindrücken lassen wir euch wieder zu Hause ... apropos: Natürlich haben wir uns soeben die Wahlergebnisse angeschaut, eh nix Überraschendes, nur dass die Orbeita den Frank net gewällt haben .. na ja. Also liebe Grüße bis zum nächsten Mal.
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